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Friesen und Friesland - Die 7 Seelande

Weit vor dem Einfluss der nordischen Einwanderer stellten die Friesen bereits einen Großteil der Seefahrer und Händler in dieser Region, was Berichte wie der von Pytheas von Massilia belegen. Nicht selten verfolgten sie dabei ihre Absichten mit Waffengewalt und festigten damit das Bild der seefahrenden Händler
und Piraten. Diese Vorgehensweisen legten sicherlich den Grundstein für die im Mittelalter folgende Hanse, welche sich in ihrer Struktur und sogar bei der Entwicklung der Hansekoggen an dem älteren friesischen Bruder orientierte bis sie diesen mit der Zeit aus der Erinnerung verdrängte.

Doch auch auf dem Lande standen die Friesen Der Upstallsboom
ihren Mann. Als raues Küstenvolk, welches ihr
Hab und Gut immer vor der See oder
zänkischen Nachbarn verteidigen musste,
gingen sie einer Konfrontation nicht aus dem
Weg. Dabei ging die bloße Muskelkraft mit
einem Sinn für List und Ausnutzung der
örtlichen Begebenheiten mit viel technischem
Geschick einher, so dass die Friesen auf den
Schlachtfeldern Europas bekannt wurden.
Und diese Schlachtfelder hatten oft mit den
Kreuzzügen zu tun, welche durch die strenggläubigen Friesen rege Unterstützung fanden.
Diese historischen Fakten sind Ausdruck der friesischen Mentalität und begründen das stetig wachsenden Nationalbewusstsein, welches im 13. Jh., in Gestalt der sieben Seelande, ihren Höhepunkt fand. Unter dem Banner der sieben Seerosen und den sieben blauen und weißen Streifen (welches heute noch die Flagge von Fryslan in den Niederlanden ist) fand der Zusammenschluss der einzelnen freien friesischen Gemeinden ihre Identität und versammelte die Friesen am Upstallsboom, dem Ort der dem friesischen Bund seinen Namen gab und noch heute als Wahrzeichen der frieisischen Kultur gilt. Aus diesem Bund schöpften die Friesen bis zum Ende des Mittelalters die Kraft ihre Freiheit zu bewahren. Und Kraft bedurfte es Tota Frisa gegen Feinde und Neider zu verteidigen, die ihre Hände nach dem freien und reichen Land an der Küste ausstreckten. Doch welche Bereiche umfasste das historische Friesland, die sieben Seelande, zur Zeit des Mittelalters? Die Zahl Sieben hat einen symbolischen Charakter und bezieht sich weniger auf die einzelnen Verwaltungsbezirke (deren es je nach politischer Verwicklung an die drei Dutzend gab), sondern eher auf die Landstriche, welche das Gebiet der Tota Frisa umfasste.

Die gebräuchlichste Zuordnung der sieben Seelande schließt von West nach Ost gehend folgende Landstriche ein:

  • Westfriesland (in der jetzigen Provinz Nordholland, Niederlanden)
  • Westergo (westliche Teil der heutigen Provinz Friesland, Niederlanden)
  • Ostergo (östliche Teil der heutigen Provinz Friesland, Niederlanden)
  • Zevenwouden (südliche Teil der heutigen Provinz Friesland, Niederlanden)
  • die friesischen Gebiete zwischen Lauwers und der Ems in der heutigen Provinz
    Groningen (auch "Klein-Friesland" und "Ommelande" genannt)
  • das Gebiet zwischen Ems und Jade (heute Ostfriesland, Saterland,
    Oldenburger Friesland und Wilhelmshaven, in Niedersachsen, Deutschland)
  • das Gebiet zwischen Jade und Weser (Rüstringen), heute Butjadingen sowie das
    Land Wursten, in Niedersachsen, Deutschland

Da diese Gebiete nicht nur Heimat, sondern Wirkungskreis des Friesenrings darstellen erklärt es sich vielleicht, dass der Friesenring seine Mitstreiter unter dem Banner der sieben Seelande versammelt, wenn es um die Darstellung mittelalterlicher Handwerke und Gebräuche geht. Doch keine Bange: Der Friesenring möchte mitnichten die historischen Grenzen von Gesamt Friesland wiederherstellen. Es geht dem Friesenring vielmehr darum, die regionale Bevölkerung an die Ursprünge zu erinnern und mit der Belebung der historischen Handwerke und der Pflege mittelalterlicher und friesischer Bräuche der Küstenregion einen stärkeren Identitätsbezug zu geben. Auch wenn sich ein Großteil der Bevölkerung nicht aus gebürtigen Friesen zusammensetzt, so gibt es doch eine Gemeinsamkeit:Man ist typisch norddeutsch!

Und gerade diese Charaktereigenschaft findet in dem Volk der Friesen ihre schillerndste Auslebung. Aus diesem Grunde ist der Friesenring nicht nur in den Kernregionen des alten Gesamt-Frieslands aktiv, sondern auch in den angrenzenden Gebieten von Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein, wo es nicht zuletzt auch starke Vermischungen mit den weitreisenden Friesen gab, welche auch dort ihre Spuren hinterlassen haben und hoffentlich – unterstützt vom Friesenring – auch weiter hinterlassen werden.

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