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Backhandwerk

Viel Spaß mit dem Filmtrailer Handwerksdarstellung Bäcker!

 

Bereits bei den Germanen waren die ersten gebackenen Brote ein beliebtes Nahrungsmittel. Funden zufolge zerstampften sie Körner und rührten daraus einen Mehlbrei, welcher auf glühenden Steinen verstrichen und auf diese Weise zu einem Fladenbrot gebaken wurde. Diese Funde lassen sich bis 2000 Jahre v. Chr. zurückdatieren und stellten die ersten Schritte zum heutigen Backofen da, bildeten sie doch die Vorstufe zum Grubenbackofen.
Dieser bestand aus einem tiefen Erdloch, dessen Seiten mit Findlingen verkleidet waren,
um so die Wärme zu speichern.

Lehmbackofen und Bäcker

Erst tausend Jahre später wurde der „Backofen“
aus der Erde herausgeholt und oberirdisch gebaut.
Dabei stellten Rutengeflechte und Steine nebst Lehm
ein wichtiges Bauelement.
Da eine derartige Bauweise sehr voluminös ist,
gab es zur Zeit des Mittelalters bereits verschiedenste
räumliche Varianten von Backöfen. Bei größeren
Anwesen, wie Burgen und Herrenhäusern waren
diese Backöfen in den massiven Außenwänden
integriert und stellte somit einen wichtigen Bestandteil
der Küche da. Auf Grund des hohen Brandrisikos
stellte eine derart große Feuerstelle immer ein Risiko
da, mal abgesehen vom finanziellen Aufwand einen
solchen Ofen zu bauen. Aus diesem Grund ging man
im ländlichen Bereich oft dazu über ein freistehendes
Backhaus
zu bauen, welches dann entweder von der
gesamten Dorfgemeinschaft genutzt oder aber eigens
für ein größeres Anwesen konzipiert wurde.
Doch trotz dieser massiven Entwicklung dauert es fast
zwei Jahrtausende bis sich in Europa dass Bäckerhandwerk etablierte.
Und erst wiederum dreihundert Jahre später hatte sich der Hausbackofen durchgesetzt.
Ab jetzt gab es nicht nur eine Feuerstelle zum Wasser kochen sondern auch kleine Hausöfen.
Soweit veränderte sich die Backkunst im Laufe des Mittelalters nicht mehr großartige.
Erst im 18 Jahrhundert revolutionierte ein neuer Ofentyp die Bäckerei:
Der Kohleofen, ausgestattet mit Unterzug und Rost.