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Friesenring-Turnier 2012

Nun war es wieder soweit: Die Stunde der Wahrheit rückte unaufhaltsam näher und es würde sich herausstellen, ob die Verbesserungsansätze, spontanen Ideen und die weiterentwickelten Veranstaltungskonzepte praxistauglich sind. Und so sollte alles schon am Donnerstag Nachmittag anfangen, zumindest was die schweren Dinge anging, den auch dieses Jahr sollte die große Blide erhaben über den Hof der Burg zu Hagen thronen, wenn der Friesenring erneut zum Mittelaltermarkt auf dem Gelände der Hagener Burg lud. Nach den Schwertransporten ging es nahtlos zum Freitag über, der damit anfing, dass wir unsere Zelte und Stände nach dem Standplan aufbauten, einrichteten und für die Veranstaltung dekorierten. Und so erwies es sich auch wieder, dass es ein Gesetz der Natur ist, vor Ort noch Teile zu modifizieren und zu improvisieren. Dennoch konnten wir trotz Unwetter, Regen und Sturmböen rechtzeitig zu Einbruch der Dämmerung alles aufbauen und gemeinsam mit den restlichen Darstellern einrichten, die zum Großteil schon am Freitag angereist sind.

Und so konnten wir frohen Mutes bei herbstlicher Kälte und sommerlichen Sonnenschein in den Samstag starten. Unsere Crew (allesamt mittlerweile eingespielt) wurde rasch eingewiesen, die letzten Handgriffe erledigt und dann der Markt eröffnet. Dieses Jahr empfing den Besucher eingangs gleich die Bogenbahn, gefolgt von der großen Aktionswiese mit Kampfkreis und Blidenschußfeld, umrahmt von dem kleinen Heerlager der Bogenbahn , den Stand des Bogenbauers, sowie dem Textilrüstungshersteller und der kleinen Kinderblide. Auf dem Vorplatz der Scheune erstreckte sich die rustikale Gastromeile mit großem Schwenkgrill, neuzeitlichem Kuchenbuffet, der Bühne und Ridders Taverne. Dann folgte um die Burg herum der Rundgang der Handwerker mit dem Schuster, Schmied, Plattner, Bronzegießer, Snitker, Münzenpräger, sowie abschließend dann zur Blide und dem Kampfgeschehen passend der Textilrüstungshersteller. Dicht gefolgt von der Mitmachaktionen der Kampaprüfung für die kleinen Besucher und dem Platz der Jongalge-Schule.
Soweit also die ersten Neuerungen hinsichtlich des Aufbaus.
Das Programm war ähnlich wie das vorhergehende Jahr straff....
Vorträge und Handwerksvorführungen wechselten sich im halben Stunden-Takt, gewürzt mit Blidenschießen und Jonglage-Shows. Dieses hohe Maß an Unterhaltung und Darbietungen machte sich auch dergestalt bemerkbar, dass die Besucher im Regelfalle ungewöhnlich lange auf dem an sich nicht sonderlich großen Gelände verweilten und zudem wunderbarer Laune waren, was nicht nur am dem guten Wetter sondern sicherlich auch an dem lag, was unsere tollen Darsteller auf die Beine stellten. Und das war – selbst für uns also Organisatoren - beeindruckend. Entweder wurden die interessierten Zuschauer in Fachgespräche verwickelt, bei denen sie selber mit Hand anlegen und ausprobieren konnten, bei Vorträgen wie dem Lazarett bzw. Kleidungs-Vortrag gleich einer kleinen Aufführung lehrreich unterhalten oder durch die Vorführungen gefesselt. Und spannende Vorführungen gab es, da wir für dieses Jahr den Themenschwerpunkt Turnier hatten. So konnten zuerst die Bogenschützen ihre Fertigkeiten messen, wobei auch Besucher und vor allem die Kinder die Chance hatten einen von vielen wertvollen Preisen zu ergattern. Aber Highlight blieben an diesem Wochenende die Schwertkämpfe. Einmal als richtiges Wettkampfturnier mit über 3 h Dauer am Samstag und einmal als freier Kampf mit ein wenig Ausprobieren und Vorführen von Waffen und deren Auswirkungen am Sonntag.
Getreu der Gesetzmäßigkeit des Samstags war dieser recht dürftig besucht, so dass nur wenige Besucher in den Genuss des Trommel und Hummel-Konzertes von Wilfried Uhlrich kamen (der anlässlich des Turniers sein musikalisches Können bei dem Markt zeigte) und die Vorführung des Schusstests, bei dem die Durchschlagskraft eines 100Pfund-Bogens bei der Kombination Kettenhemd / Gambeson ausprobiert wurde. Mit dem Ergebnis, dass beides zusammen den Träger zumindest das Überleben sicherte, sofern ein Arzt in Reichweite war....
Der Sonntag versprach vielversprechend warm zu werden, was auch viele Besucher anlockte, so dass sich das Burggelände bald mit Besuchern und Darstellern füllte.
Besonders effektiv wirkte sich nun unsere „Marktschreierei“ bei den jeweiligen Aktionen aus, den jede Aktion und nahezu fast jeder Vortrag wurde lauthals angekündigt und mit Trommelmusik eingeläutet.
Wilfried gab in dem Burgkeller am Vormittag noch einen kleinen Schnupperkurs in friesischer Hummelmusik, während draußen die Handwerksdarstellungen in vollem Gang waren, nur unterbrochen vom Blidenschießen und den gelegentlichen Kampfvorführungen, zu denen auch unsere Gäste (Stichwort Hildesheim) einige Einblicke in den sog. Tallhofer-Stil zeigten – eine Schwertkampfform des späten Mittelalters, bei der eben nicht mehr wie bei unserem Training üblich ein Schild zum Einsatz kam, sondern es sich um die bis dahin verlängerten Schwertformen und einen dadurch anders angewandten Stil handelte..
Als gegen 18.00 Uhr der Markt offiziell beendet wurde, waren alle Leute froh einen wundervollen und unterhaltsamen Tag auf dem Burggelände in Hagen verlebt zu haben. Und wir vom Orga-Team waren froh, alles so gut wie nach Plan über die Bühne bekommen zu haben und dabei unserem Ziel mehr Handwerke, mehr Unterhaltung mit mehr Aktionen und Mitmachgelegenheiten sowie eine verbesserte Atmosphäre geschaffen zu haben. Kurz und knapp eben unserem Ziel einen Ausflug in die authentische Wiederbelebung des Mittelalters verbunden mit Unterhaltung und Wissensvermittlung einen großen Schritt näher gekommen sind.
In diesem Sinne sind selbst wir gespannt, was uns noch einfallen wird, das Konzept zu verfeinern....
Mal abwarten, was das neue Jahr so bringen wird.
Fotos davon sind online unter der Facebook-Galerie Friesenring-Turnier 2012 einzusehen.

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