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Tag des Museums in Ovelgönne 2012

Unter dem Slogan „Museen im Wandel der Zeit“ wurde zum internationalen Tag der Museen geladen. Und damit dieser bei dem Handwerksmuseum Ovelgönne ein besonderer Tag sein sollte traf man sich um gemeinsam etwas auszuarbeiten. Zentral blieb dabei die Fragestellung, was den am ehesten dem Thema gerecht werden könnte, und so kam man auf die Idee, ein Workshop-Wochenende auszurichten. Denn das Beiwohnen und Zuschauen, während man selber bzw. die Handwerker live Gegenstände nach alter Handwerkstradition fertigten, traf unserer Meinung nach am besten die Idee der Veranstalter. Den mit dem Wechsel von der Museumsvitrine zu dem Erlebnismuseum, in dem Geschichte zum Anfassen und Miterleben präsentiert wird erreicht man heutzutage eben am besten die Menschen.

Von dem Konzept überzeugt, stimmten wir uns mit dem Orgateam unseres Partnermuseums, dem Handwerksmuseum in Ovelgönne ab und feilten unseren Veranstaltungsplan zum Internationalen Tag des Museums aus.
Schnell war unser Handwerkerteam ebenfalls mit einbezogen und Feuer und Flamme um auf dem Gelände des Museums im historischen Örtchen Ovelgönne ein Wochenende zu verbringen. Und so war der Platz des Museumsgeländes bald mit einer kleinen Bogenbahn, sowie einer Handvoll von Zelten und Sonnensegeln gefüllt während Rauch und Hammerklänge die Luft erfüllten. An Workshops war alles vorhanden, was das Herz des Mittelalter-Reenactors begeistern könnte.
Löffelschnitzen, Socken filzen, Töpfern, Pfeile bauen, Armschienen fertigen, Bogenbauen und Helme „plattnern“, Schmieden und Bogenschießen und natürlich Schwertkampf, als kleine Trainingseinheit. Vor allem Sockenfilzen fand auch regen Zuspruch unter den Besuchern, die anscheinend schon geahnt haben, dass der Herbst sehr ungemütlich werden würde und man somit Verwendung für dicke Socken haben könnte.
Leider stießen die Seminare selbst auf nicht so starkes Interesse bei den Reenactors, was aber daran lag, dass unweit von Ovelgönne entfernt, gerade ein Mittelaltermarkt rund um die Schlacht von Altenesch stattfand und die meisten Interessierten bereits schon auf anderen Veranstaltungen verplant waren, was kurzfristig mitten in der Saison nicht allzu überraschend ist.
Wie sooft verlief der Samstag recht ruhig, angesichts eines sehr wankelmütigen Wetters wieder mal nicht sonderlich überraschend. Was aber der Stimmung keinen Abbruch tat, denn dafür war das Gelände und die dortige wundervolle Atmosphäre einfach zu schön – was jeder, der einen Sinn für Kultur und Historie hat, bestätigen wird, der einmal Ovelgönne besucht hat. Insbesondere die zum Abend hin extra für uns Teilnehmer gestellte private Museumsführung, durch die Archive und noch viel interessanter, die Aservatenkammern erwies sich als spezieller Höhepunkt. So etwas bekommt man eben nicht alle Tage geboten und als Hort von alter Handwerkskunst ist das Handwerksmuseum in Ovelgönne schon eine wahre Fundgrube für die historische Handwerksdarstellung.
Der Sonntag brachte mit Sonnenschein auch regen Besucherandrang, die sich zwischen Museumsführung, Essen und Getränken einen Blick über die Schulter der Handwerker gönnten und voller Tatendrang die Bogenbahn ausprobierten, als auch den Schwertkämpfern bei deren Trainingseinheit zuschauten. So endete ein für alle Teilnehmer, welche sich tolle eigene Sachen gefertigt hatten, auf die sie nun mit Recht stolz sein konnten, ein zufrieden verlaufender Tag des Museums. Und einstimmig können wir sagen, dass ein Museumsbesuch selten soviel Spaß gemacht hat, wie an diesem Wochenende.
Sicherlich ist hiermit der Startschuss für eine langfristige Zusammenarbeit gefallen, bei dem es darum geht, Museumspädagogik, mittelalterliche Handwerksdarstellung und Workshop-Seminare miteinander zu verbinden, um damit das Damals zum Heute zu machen, bzw. dieses alte Wissen erleb und vor allem für sämtliche zukünftigen Teilnehmer noch anfassbarer zu machen. Uns würde es jedenfalls freuen.

 

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