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Gambeson-Workshop 2011 - Teil 2

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Das wichtige an dieser Erkenntnis, welche durch die im Brustbereich zusätzlich entstandenen aufwändigen Arbeiten entstand, war ein immer größer werdendes Verständnis für die anders genutzten zeitlichen Dimensionen in der damaligen Zeit, sowie das beginnen der Wertschätzung für das Ergebnis dieser Arbeit, in das man eben eine Vielzahl an eigener Zeit gesteckt hatte und somit den Wert dieses EIGENEN WERKSTÜCKES für einen selbst um ein vielfaches angehoben hatte und es nun mehr als zu schätzen weiß. Und genau diese Erkenntnisse sind unbezahlbar und bringen dem eigenen Leben einen großen Mehrwert.
Eine weitere Erkenntnis ist das Verständnis dafür wie sich damals eben einige Dinge durch das Lernen aus Fehlern nach und nach entwickelt haben, so dass wir für uns mit dieser zusätzlich entstandenen Arbeit, um bei dem Brustbeispiel zu bleiben, etwas herausgefunden haben und nun klar ist, weshalb auf vielen der abgebildeten Gambesons eben im Brustbereich die Warben vorhanden sind… Nicht, weil es evtl. schöner aussieht, sondern weil es durch eine flexiblere seitliche Bewegungsmöglichkeit, wie vor allem einem angenehmeren Schutz gegen die Wucht der aufprallenden Schwertschläge dient.
Und genau dieses Herausfinden von im Nachhinein logischen Verhältnissen, die auch zu der damaligen Zeit vermutlich genauso oder zumindest auf ähnliche Weise herausgefunden worden sind, machte diesen Workshop zu einem der interessantesten Workshops der letzten Zeit, welcher weit aus mehr als nur eine Erkenntnis gebracht hat.
Das ist es, was dieses Wochenende neben vielen weiteren Erkenntnissen, welche wir an anderer Stelle noch einmal speziell für die Zukunft zusammentragen werden, so interessant gemacht hat… den eigenen maßgefertigten verlässlichen Schutz mit all seinen Schwierigkeiten selbst herzustellen und diesen in der Zukunft mit dem hier gelernten ausreichenden Grundwissen zu den benötigten und notwendigen Arbeiten kennengelernt zu haben, um diese eigene Schutzkleidung nach und nach selbst zu perfektionieren, um ihn dadurch ständig ausbessern und verbessern zu können…

Somit gab es an diesen drei Tagen vieles zu entdecken, so dass wir uns abgesehen von wenigen kleinen kurzen Pausen zum schnappen frischer Luft, sowie dem Besuch der Presse eigentlich durch nichts weiter aufhalten ließen, wenn man mal von den drei leckeren Mahlzeiten pro Tag zur guten Stärkung, sowie kurzweiligen Erholung der Finger absieht. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unsere Köchin, welche uns mit vielen Leckerein und weiteren Snacks zwischendurch versorgte. Abschließend bleibt mir nun nach fast 2 Monaten vergangener Zeit zu sagen, dass wir alle bei weitem nicht fertig geworden sind, jedoch jeder einen Großteil an diesem Wochenende mit viel Spaß geschafft hat und seit dem nun wöchentlich immer wieder neue Fortschritte an unseren Gambeson, welche wir allerdings schon seit dem 10. Dezember 2011, wo wir unsere Gambesons erstmalig bei unserem Schwertkampf-Workshop bei der Burg zu Hagen austesten konnten, benutzen. Bei dem einen wurde der Arm zur besseren Bewegung erweitert, bei dem anderen zusätzliche Gehschlitze angebracht. Der eine hat die Gehschlitze lieber an der Seite, der andere vorne, der nächste Hinten, damit vorne keine Lücke entsteht, wodurch die Beine getroffen werden. Mein Gambeson hat nun einen recht hohen Kragen, welcher von Training zu Training ausprobiert und Stück für Stück verringert wird, bis er passt, so dass vermutlich noch viele weitere Stunden an so manch einem Abend vor dem TV auf uns warten, um diese Werkstücke zu perfektionieren.
Um eine ungefähre Vorstellung von der benötigten Zeit zu bekommen, kann ich zu diesem Zeitpunkt nur sagen, dass mein Gambeson mittlerweile seit dem Zeitpunkt unseres Workshops bis zum heutigen 20. Januar 2012 knapp an die 160 Stunden eigene Handarbeit benötigt hat und somit ein unschätzbarer Wert für mich entstanden ist, es sich aber alle male gelohnt hat und ich nun mit diesem dabei entstandenen Wissen, sowie dem Bewusstsein auf den Kampfplatz gehe und dort mit einem einzigartigen und nirgendwo anders vorhandenen Schutz stehe, der genau zu mir passt und in noch vielen weiteren Stunden zum Ende geführt wird und mein Werk ist.

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, da Sie alle für mich und das gesamte Wochenende, sowie die daraus resultierenden Erkenntnisse und Erfahrungen sehr Wertvoll gewesen sind und dafür gesorgt haben, dass es ein weiteres Wochenende in meinem Leben gibt, das für immer und ewig in meiner Erinnerung bleibt und bei jedem Mal, wo ich dieses mein Ergebnis trage und es mich vor schwerwiegenden Verletzungen schützt, daran zurück denken werde.
Vielen Dank und bis zum nächsten Erfahrungsinput und Austausch…

Euer Frank Besl

Einen kleinen Einblick über diesen Workshop gibt es auf unserer Facebook-Präsenz Gambeson-Workshop 2011

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