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Schmied

Viel Spaß mit dem Filmtrailer Handwerksdarstellung Schmied!

 

ImNoch weit vor den Hochkulturen der Griechen und Römer, die mit Hephaistos (griech.) bzw. Vulcanus (röm.) die Mächte des Feuers und das Handwerk der Schmiede mit einer eigenen Gottheit personifiziert haben, gab es die Schmiedekunst. Und das reichte überdies bis 6000 v. Chr. zurück, als die Bewohner des heutigen Afghanistans, bereits Metall be- und verarbeitet haben. Funde aus Ägypten und Indien lassen sogar die Schlüsse zu, dass dort bereits vor 5000 Jahre die Fähigkeit des Schmiedens im warmen Zustand bekannt war.
Doch was bedeutet „Metall bearbeiten“ und „schmieden im warmen Zustand“ eigentlich?

Die bekannte Schmiede mit ihrer Esse und demDer Schmied und sein Werk
Feuer ist nur die halbe Wahrheit, wenn es um
das historische Handwerk der Schmiedekunst
geht, welches der Friesenring in seiner
historischen Handwerksdarstellung anbietet.
Wenn man sich näher mit dem Thema des
Schmiedehandwerks auseinandersetzt,
wird man feststellen, dass man anfangs die
Metallverarbeitung ohne Feuer betrieben hatte.
So beschränkte sich das metallverarbeitende
Gewerk auf sog. Umform- und Treibarbeiten im
kalten Zustand, woraus der Name Kaltschmiede
entstand. Hierzu wurden die weicheren Metalle
wie Gold, Silber und Kupfer verwendet.
Diese wurden verdreht (auch tordiert genannt),
gebogen und mit Hämmern und Zangen in Form
gebracht. Obgleich diese Art der Kaltschmiede
gegenüber dem Schmieden im warmen Zustand
den Vorteil hat, dass sich die weicheren Metalle
deutlich leichter verarbeiten lassen, ist ihrer
Verwendung doch Grenzen gesetzt.
Und die Grenzen des Kaltschmiedehandwerks  wurden von der menschlichen Kreativität und
dem (leider allzumenschlichen) Bedürfnis nach Macht zu streben schnell ausgereizt. Zum einem ist
die Umformung eines Werkstoffes aus chemischer Sicht begrenzt, da der Werkstoff eine in sich
feste Struktur hat, die nur bis zu einem gewissen Grad verändert werden kann, ohne dass er
seinen Aggregatzustand verlässt. Daher ist auch weiches Metall auf seine Art hart und setzt
dem stärksten, sowie geschicktesten Schmied seine Grenzen. Zum anderen hat man mit dem
Fortschreiten der Millitarisierung festgestellt, dass weiche Metalle bei einer derartigen Verwendung
nur bedingt tauglich sind. Und das war nicht im Sinne des Erfinders.